BRITTAWEYERS

Theater | Gesang | Moderation

** Nur einmal **

 

Leben üben

Es singen, sprechen und spielen
Britta und Jonas Weyers
mit einem musikalischen Plädoyer mit Liedern von Bertolt Brecht

„Der Vorhang zu und alle Fragen offen.“

So sah es nun lange Zeit aus in den Theatern und Konzerthallen, auch in der Zündorfer Klosterkapelle.
In dieser Zeit trafen sich die Geschwister Britta und Jonas Weyers, um Musik zu machen und die Welt zu retten. Entstanden ist ein besonderer Liederabend mit diversen „Dicht- und Denksport-Aufgaben“ für das Publikum. Alte Brecht'sche Fragen werden neu gestellt: Was nützt das „Wenn-du-wohin-gehst-geh-ich-auch-wohin-Johnny“?
Wie viele Monde sehen Sie über Soho?
Und wovon lebt der Mensch denn nun wirklich?

Sonntag, 07. November 2021, 19 Uhr

Eintritt: 15 / 10 EUR

** Aktuelles Programm **

 

WUNSCHVORSTELLUNG

© Michael Rogulla


Ein musikalisch-verwegener Abend mit wilden Wünschen und zum Glück mit Britta Weyers

Stellen Sie sich vor: Da schwebt eine bezaubernde Dame vor Ihrer Haustür.
Sie ist ein kleines bisschen durchsichtig und sieht aus wie eine Mischung aus Tilda Swinton und Beth Ditto.
Und sie sagt zu Ihnen: Ich bin eine Fee und du hast drei Wünsche frei.
Ja. Was dann?

Werden Sie spontan misstrauisch, weil Sie aktuell nichts bei Amazon Prime bestellt haben?
Oder glauben Sie, mit versteckter Kamera gefilmt zu werden  und bemühen sich um einen launig-lässigen Gesichtsausdruck,  falls Sie jeden Moment gefragt werden, ob Sie Spaß verstehen?
Hätten Sie Ihre persönlichen drei Herzenswünsche blitzschnell parat?
Oder müssten Sie jetzt erst mal so richtig lange überlegen?
Denn Vorsicht: Wünsche können in Erfüllung gehen!

Britta Weyers spricht und singt über Wunschverzettelungen und wüste Verwünschungen, über Zeiten wo das Wünschen noch geholfen hat und magisch-tragische Momente, wenn aus Wünschen Wahrheit wird. Das Leben ist kein Wunschkonzert – oder doch?

Regie: Massimo Tuveri


 

Historische Frauen I ... Spurensuche

© - KRESCHTheater


Neun Frauenfiguren - Neun Monodramen

Das Kresch-Theater weckt Erinnerungen an berühmte Frauen der Weltgeschichte. Frauen die ihren eigenen Weg gegangen sind, Frauen die Mut machen können und Frauen, die bis heute zum Widerspruch anregen.

Wir haben zwei Abende mit jeweils fünf Frauen zusammengestellt: Ideen und Ideale und Macht und Ohnmacht. In Monologen stellen sie sich vor und antworten anschließend den Fragen der jungen Zuschauer*innen.
So kann Geschichte lebendig werden, szenische Darstellung wird Mittel des interaktiven Unterrichts und ein flexibles Theaterkonzept antwortet auf die komplizierten Bedingungen der Corona Pandemie.
Krefelder Kulturveranstalter und Schulen bekommen die Möglichkeit sich ihr indivduelles Wunschpaket "SPURENSUCHE" zu buchen. Von einem Monolog in einer Schulklasse in einer Unterrichtsstunde bis zu historischen Tagen in einer Schule oder der ganzen Stadt. Vieles, fast alles ist möglich.

1. Bertha von Suttner (1843-1914), Friedenskämpferin
mit Claudia Schnürer
2. „Die heilige Maria“ (ca. 25 v. Chr - ca. 45 n. Chr.), “Mutter Gottes“ (NT Christentum)
mit Britta Weyers
3. Astrid Lindgren (1907-2002), Schriftstellerin
mit Silvia Westenfelder
4. Ada Lovelace Byron (1815-1852), visionäre Mathematikerin
mit Michaela Christl

Regie: Franz Mestre, Isolde Wabra, Helmut Wenderoth

PREMIERE am 13. September 2021

Trailer bei Youtube


 

Ellington

© - KRESCHTheater


In dieser kleinen verrückten Geschichte geht es um die Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Zweibeinern: einer Dame und einer Ente. Die Dame ist Klavierlehrerin und rettet die Ente vor dem Kochtopf. Sie kauft und adoptiert das Federvieh, weil es sie auf den ersten Blick an Duke Ellington, den berühmten Jazzmusiker erinnert.
Doch damit sind die Probleme nicht gelöst. Im Grunde fangen sie erst an, denn es kommt, wie es in solchen Geschichten immer kommen muss. Es entwickelt sich eine unmögliche Liebesgeschichte. Und das kann nicht gut gehen. Die Klavierschüler beschweren sich über die Ente auf dem Klavier, im Bett können sie auch nicht gemeinsam schlafen und auf Dauer kann keine Ente in einer noch so feinen kleinen Wohnung glücklich sein.

PREMIERE am 28. Juni 2020

Mit: Britta Weyers

Regie: Helmut Wenderoth


 

Jubiläum - Unterwegs in die Vergangenheit

© KRESCHtheater


Die Zeitzeugen leben nicht mehr – ein Theaterstück gegen das Vergessen!

Erinnern schützt vor Verfall, auch vor dem moralischen. In einer surrealen Groteske lässt Tabori die Toten über das Trümmerfeld der Geschichte und der Gegenwart stolpern. Ist der braune Schoß noch fruchtbar? Die Frage ist wieder so aktuell wie 1983, als "Jubiläum" uraufgeführt wurde.

Heute auf einem Friedhof am Rhein kommen die Toten aus den Gräbern, „um sich dessen zu erinnern, was sie lieber vergessen würden.“

Ein jüdisches Ehepaar, ihre körperbehinderte Nichte und zwei Homosexuelle. Ein junger Nazi kommt vorbei und besprüht die Grabsteine. „'Verrecke' mit ck, mein Junge", sagt Herr Stern, der tote Jude. „Danke", sagt der Nazi, bessert aus und läuft davon. So beginnt die erste Szene von George Taboris Stück "Jubiläum", geschrieben zum 50. Jahrestag der nationalsozialistischen Machtergreifung in Deutschland.

Ihre Erinnerungen und Geschichten ziehen uns in den Bann, ihre Spiele fangen uns ein. Sie sind einzigartig, schrecklich heiter, lebendig, grausam und voller Liebe. Eine Liebeserklärung der Toten an das Leben.

PREMIERE am 17. März 2020

Mit: Angelo Enghausen–Micaela, Britta Weyers, Linda Klein, Markus Bachmann, Johannes Stelzhammer, Thomas Jansen, Helmut Wenderoth, Cloti Peukes

Regie: Isolde Wabra

Pressestimmen